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Wie Voice Design aus Sprachassistenten die Medienplattformen der Zukunft macht

Ein Leben ohne Digitalität ist für uns undenkbar, für Kinder von heute gar unvorstellbar. Eine neue Welt entsteht, für die eine digitale Welt genauso real ist, wie die echte Welt. Menschen vernetzen sich bereits heute wie selbstverständlich über den ganzen Globus hinweg und Papier verschwindet bald vollständig aus unseren Büros. Zu Zeiten von Star Trek, Blade Runner und Star Wars war es noch Fiktion, dass man mit Computern wie mit einem Menschen redet. Heute unterhalten wir uns ganz selbstverständlich mit der freundlichen Frauenstimme aus dem Wohnzimmer.

Wieder einmal befinden sich unsere Kommunikationskanäle im schnellen Wandel. Noch vor gut dreißig Jahren las man seine Nachrichten gedruckt, dann löste das Internet die klassischen Printmedien ab. Musste man zuerst noch Registerkarten durchforsten und Bücher wälzen, sind Informationen plötzlich immer, sofort und für jeden verfügbar. Doch schon ab dem Jahr 2000 bildet das Smartphone die neueste Entwicklung. Ab jetzt sind Informationen auch überall und grenzenlos zugänglich. Mit dem Aufkommen der Sozialen Medien vor rund zehn Jahren werden Informationen schließlich personalisiert, emotionalisiert, individualisiert. Und heute erfahren wir einmal wieder den Aufbruch in eine neue Zeit: Der Trend geht weg vom Tippen, Klicken und Scrollen und wir machen endlich das, was wir am besten können. Sprechen.

Wie die Trends davor, zeigen auch Voice User Interfaces einen rasanten Zuwachs an Nutzerzahlen und finden Einzug in unser Wohnzimmer. User nutzen die Technologie bereits jetzt spontan und unbefangen. Forschungsinstitute wie GARTNER sagen sogar voraus, dass Ende 2018 bereits 30 Prozent unserer Interaktionen mit Technologie auf Sprachsteuerung basieren werden. Klassische Funktionen von Sprachassistentin Alexa sind mittlerweile durch reichlich Werbung in unseren Köpfen: Alexa schaltet das Licht an, reguliert die Lichtintensität, spielt Musik, hilft beim Kochen und führt die Einkaufsliste. Auf welche Weise können Sprachassistenten aber in den medialen Alltag integriert werden? Wie kann man daraus eine Medienplattform der Zukunft schaffen?

Grundlegend unterscheidet sich Voice von den bisherigen Plattformen durch seine Einfachheit, Schnelligkeit und Natürlichkeit. Wurde bisher eine Zielgruppe angesprochen, ist heute das direkte Gespräch mit einem einzigen Zielnutzer in seinen eigenen vier Wänden möglich.

Einige wenige Medien, Verlage und Rundfunkanbieter haben sich bereits die Vorteile von Voice zunutze gemacht. Das Erste, ZDF heute, die Süddeutsche Zeitung, Gala sowie Spiegel Online bieten alle Inhalte über Sprachanwendungen an. Über die jeweiligen Skills lassen sich individuell zusammengestellte Nachrichten oder tagesaktuelle News ganz bequem über Voice abrufen. Auf Anfrage wird dem User ein Artikel mit der Alexa-Stimme vorgelesen oder es wird eine Audiodatei abgespielt.

Nicht nur heiße Luft - konkrete Anwendungsbeispiele für Medien und Verlage
Die Plattform ZelaFlow bietet Media Templates, die Journalisten ganz ohne technisches Know-how nutzen können. Artikel oder tägliche News-Updates können hier über die Plattform eingegeben und von Alexa vorgelesen werden oder selbst aufgenommene Audiodateien werden hochgeladen und über Alexa abgespielt. Doch der Einsatz von Voice in der Welt des umfangreichen Medienangebots kann noch weiter greifen. Anstatt der Substitution des text-basierten Mediums werden visuell präsentierte Artikel durch ein interaktives Element erweitert: Während der Nutzer einen Text liest, kann er Nachfragen stellen, Hintergrundwissen abfragen und für den Artikel relevante, aber nicht verwendete Textstellen abhören. Alles was hierfür benötigt wird, ist eine entsprechende Markierung am Print- oder Online-Text und die Eingabe der relevanten Informationen auf der ZelaFlow Plattform. So wird der ausschließlich uni-direktionale Informationsfluss bidirektional und aus einem reinen Vortrag wird ein Gespräch.

Doch Print- und Online-Verlage bestehen nicht nur aus den aktuellsten Nachrichten und interessanten Artikeln. Das Angebot umfasst viele Themen - und genauso viele Skills können kreiert werden. Egal ob Fitnessübungen, Beautytipps, Rezepte, Abnehmstrategien oder Produktempfehlungen. Für einen Verlag mit einer Welt an Themen gibt es einen ganzen Kosmos voller Skills. Mit den Sprachassistenten kann man aus einer Leserschaft eine Hörerschaft machen und sie durch den Alltag begleiten - nicht nur mit visuellen Inhalten, sondern auch mit praktischer Umsetzung.

Oder stellen Sie sich einmal folgende Situation vor: Es ist Sonntag. Ulrike sitzt im Wohnzimmer in ihrem Lieblingssessel und blättert in ihrer Lieblingszeitschrift. Endlich ist es Zeit für die Frühjahrskollektionen. Es dauert auch gar nicht lange und sie wird fündig. Sie räuspert sich und sagt:
“Alexa, frag Elle nach der sonnengelben Bluse auf Seite 22.”
“Hallo Ulrike! Man riecht es, man fühlt es, man schmeckt es: Der Frühling kehrt zurück! Und es ist Zeit, dass die Frühlingsfarben in unsere Schränke zurückkehren. Die sonnengelbe Bluse auf Seite 22 ist von BOSS ORANGE, besteht aus 100% Baumwolle und kostet 69 Euro 90. Es sind nur noch neun Stück auf Lager. Möchtest du sie zu deinem Einkaufswagen hinzufügen?“

Zum ersten Mal weltweit ist die direkte und unkomplizierte Verknüpfung von zwei Geräten mit unterschiedlichen Interfaces möglich. Konkret gesagt: Ich spreche mit Alexa und bekomme Inhalte auf meinem Smartphone, Tablet oder Fernseher angezeigt. Mit der Aussprache von sogenannten Trigger Words, also Schlagwörter, die über eine ZelaTrigger Plattform angeboten werden, wird über das Voice User Interface (VUI) ein Link auf das Graphic User Interface (GUI) geschickt, der den Nutzer unmittelbar zu bestimmten Artikeln, Produkten und Werbung führt. Endlich können die Vorteile von beiden Interfaces kombiniert werden: Die schnellere Informationsausgabe durch die Stimme und die schnellere Informationsaufnahme durch die Augen.

Aber was ist denn eigentlich ZelaFlow?
ZelaFlow ist eine Plattform, die auf Sprach- applikationen wie Alexa Skills oder Google Actions zugeschnitten ist. Die Plattform bietet alle Dienste, die Sie für die einfache Erstellung, das Management und die Analyse Ihrer Sprachapplikation benötigen. ZelaFlow erfordert weder Kenntnisse in Voice UX noch technisches Know-how. Gleichzeitig können Sie kostspielige Agentur Entwicklungen vermeiden.

ZelaFlow wurde designed für Redakteure. Basierend auf Templates, die von einem Team von Linguistik- & Sprachexperten auf Voice UX optimiert wurden, stellt Zelaflow ein Content Management System zur Verfügung. Mit diesem können Redakteure Sprachapplikationen erstellen, indem sie sich auf das Konzentrieren, was sie am besten beherrschen - attraktive Texte zu verfassen.

ZelaFlow bietet drei Kernfunktionen:
Erstellung von Voice Applikationen durch Einfügen von Inhalten in Form von Text in vordefinierte und für Voice User Interfaces optimierte Templates.
Dynamische Änderung und Anpassung des Inhalts Ihrer Voice Application und Aktualisierung in Echtzeit.
ZelaFlow stellt automatisch das Hosting Ihrer Voice Applikation auf einer skalierbaren Infrastruktur sicher.